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Ultraschallsiegeltechnologie

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Ultraschalltechnologie für mehr Handlungsspielraum

Der Einsatz von Ultraschallsiegeltechnologie ist eine Möglichkeit, zugleich Produktverlust und Kosten zu verringern und den Produktschutz zu bewahren. Reduzierter Energieverbrauch, Materialeinsparungen und eine höhere Maschinenverfügbarkeit eröffnen den Herstellern einen größeren Handlungsspielraum, um umweltfreundlicher und profitabler zu produzieren. Im Vergleich zu bisher eingesetzten Siegelmethoden wie der Heiß- und Kaltsiegelung ist die Ultraschalltechnologie eine attraktive Alternative.

Zuverlässiger Produktschutz – gesicherte Produktqualität

Die Ultraschalltechnologie bietet mit Blick auf die Produktsicherheit entscheidende Vorteile. Treten an der Siegelnaht Verunreinigungen auf, so lässt sich die Gefahr einer dadurch verursachten schlechten Naht und von Undichtigkeiten mit der neuen Technologie vermeiden. Die durch Ultraschall erzeugten Schwingungen entfernen Produktrückstände aus dem Siegelbereich und ermöglichen so eine dichte Verschmelzung benetzter Flächen. Das Resultat sind sichere Siegelnähte und damit eine dichte Packung.

Ein Nachteil der heute oft eingesetzten Heißsiegelung ist der entstehende Wärmeeinfluss auf das Produkt. Ausgehend von den beheizten Siegelbacken wirkt sich die hohe Temperatur negativ auf die Produktqualität aus. Die „kalte“ Ultraschalltechnologie bietet hier eindeutig einen Vorteil. Aufgrund der kalten Werkzeuge kann die Siegelnaht nahe an das Produkt gelegt werden ohne dabei die Qualität negativ zu beeinflussen.

Ein weiterer Vorteil des Ultraschallverfahrens im Vergleich zur Heißsiegelung ist, dass bei einem Maschinenstillstand nicht die Gefahr einer Material- oder Produktschädigung durch Hitze besteht. Als Alternative wurde in der Vergangenheit bei wärmeempfindlichen Produkten wie Schokolade vielfach Kaltsiegelfolie eingesetzt, damit das Produkt nicht schmilzt. Nachteil hierbei ist jedoch nicht nur die begrenzte Lagerdauer der Folie, da diese zum Verblocken neigt. Auch der relativ hohe Preis der Kaltsiegelfolie veranlasst Hersteller, alternative Siegelmethoden wie die Ultraschall-Technologie in Betracht zu ziehen.

Ressourceneinsparungen

Die Ultraschallsiegeltechnologie ermöglicht eine erhebliche Einsparung der für den Verpackungsprozess notwendigen Energie. Die Erwärmung der Folie erfolgt dabei nicht von außen nach innen, sondern durch Molekularschwingungen innerhalb der Folie. Die zum Verschweißen erforderliche Temperatur entsteht somit im Folieninneren direkt in den Siegelnähten. Dabei werden beispielsweise auf einer horizontalen Schlauchbeutelmaschine lediglich 4,0 Joule verbraucht. Im Vergleich dazu benötigt die Heißsiegelung 6,7 Joule.

Ein weiterer Vorteil besteht in der Einsparung von Materialkosten. Für horizontale Verpackungsanwendungen können Hersteller auf preiswerte Folienmaterialien zurückgreifen und bisher für die Heißsiegelung erforderliche Folien können durch dünnere, merklich günstigere Folien ersetzt werden. Darüber hinaus tragen die mithilfe der Ultraschallsiegeltechnologie erzeugten schmaleren Siegelnähte dazu bei, den Materialverbrauch zu reduzieren. Auf einer vertikalen Schlauchbeutelmaschine können in Bezug auf die Beutellänge bis zu 16 Millimeter Folie pro Verpackung eingespart werden.

Mit der „kalten“ Ultraschallsiegeltechnik entfällt die Reinigung heißer Siegelbacken. Außerdem werden das Festkleben von Folie an den Siegelbacken, das Ansammeln von Materialresten sowie die Anzahl von Schlechtpackungen reduziert. Stillstandzeiten der Anlage lassen sich dadurch verringern. Der Verpackungshersteller profitiert von einer deutlich erhöhten Betriebszeit und reduziertem Materialausschuss.