 Technisches Audit
In fast jedem Produktionsbetrieb ist das Problem bekannt: Durch Rüst- und Einrichtvorgänge, Wartezeiten auf Material, Störungen, Anlagenausfälle, Abweichungen von der geplanten Stückzahl und Leerläufe kommt es zu Verlusten, die sich längerfristig zu einem erheblichen Kostenfaktor entwickeln.
OEE – eine Kennzahl deckt auf
Die verschiedenen Verluste werden in der so genannten Ganzheitlichen Anlageneffizienz (engl. Overall Equipment Effectiveness = Verfügbarkeit x Leistungsgrad x Qualitätsgrad, kurz OEE) zusammengefasst, einer Kennzahl, die im Zuge der Entwicklung des Total Productive Maintenance Konzeptes entstand. Diese Kennzahl gewinnt zunehmend an Bedeutung, da ein hoher OEE für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens entscheidend ist. Ein Teil der oben genannten Verluste kann durch Optimierung der Produktionsprozesse reduziert werden. Hierzu müssen die Schwachpunkte bekannt sein. So vielseitig wie die Verluste, so verschieden sind auch deren Ursachen. In der täglichen Produktion ist es oft nicht möglich, diese „Performance Stopper“ zu identifizieren und zu beheben.
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