 Wie reagieren wir auf den demografischen Wandel?
Eine dieser Herausforderungen ist der demografische Wandel. Laut William H. Frey vom Forschungsinstitut Brookings Institution basiert das soziale Phänomen der „Ergrauung“ Europas auf einer Erhöhung des mittleren Bevölkerungsalters von 37,7 Jahren in 2003 auf geschätzte 52,3 Jahre bis 2050. Diese Zahlen sind insbesondere bedeutsam mit Hinblick auf den zukünftigen höheren Altenanteil in Relation zur berufstätigen Bevölkerung.
Dieses Phänomen ist natürlich eng mit einer höheren Lebenserwartung verknüpft, welche wiederum ihren Grund zum Teil in verbesserten Medikamenten und Pharmaprodukten hat. Infolge besserer Rezepturen, Ingredienzien und Substanzen leben die Menschen gesünder und länger. Aber auch das Kauf- und Konsumverhalten sowie der Lebensstil der alternden Bevölkerung haben sich verändert. Neben Preis, Qualität und Recyclingfähigkeit eines Produkts gewinnt eine benutzerfreundliche Anwendung zunehmend an Bedeutung. Insbesondere in der westlichen Welt werden ältere Konsumenten für die Hersteller von Verbrauchsgütern zunehmend zur Zielgruppe, da sie sich in der Regel einen komfortablen Lebensstil leisten können. Die Ausrichtung auf diese Bevölkerungsgruppe und neue Produktmerkmale werden in Zukunft die Produktentwicklung von der Dosierung bis hin zur Anwendung entscheidend beeinflussen.
…
Download (PDF, 128 KB)
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Ulrike Probst Telefon +41 52 674 8053 ulrike.probst@bosch.com  |